Flugreise_lastminute

Lastminute Flug mit Iberia

Auf der spanischen Seite von Lastminute hatte ich einen genial günstigen Gabelflug nach Paris gefunden – von Vigo, das ist der Billigflughafen in Galicien, Santiago de Compostela hat einen eigenen. Ziel war es über Madrid nach Paris zu kommen, um dort noch den Thalys Zug auszuprobieren. Meinen Spanisch Grundkurs hatte ich zu dieser Zeit noch nicht, und es gehört schon ein wenig Vertrauen in das rein spanisch aufgebaute Buchungssystem. Gepäck – nur Handgepäck versteht sich. Zwei Flüge mit der Iberia in der Holzklasse. Mit Zwischenstopp in Madrid in vier Std. für 49 Euro. Das wäre mit dem Zug nicht zu schaffen. Das elektronische Ticket kam 24 Std. vorher auf die Emailadresse und der Strichcode funktionierte zum Einchecken einwandfrei. Die Airbusse A315 und A321 waren „prall gefüllt“ und die Gepäckablage ziemlich beansprucht. Es scheint kaum noch ein Gepäckstück aufgegeben zu werden, das Extra  kostet 35 Euro. Auch Getränke in der einfachen Reisekategorie können nur noch gegen Bares erworben werden. Dafür ging es erstaunlicherweise mit der Beinfreiheit, ich hatte da bei meinem New York Flug schlechtere Bedingungen zuletzt erlebt.

Bustour_1

Bus fahren

Zweimal habe ich – im Rahmen meiner interrail Tour 2017 –  in Spanien und Portugal den Überlandbus ausprobiert, um die Grenzüberquerung nach und von Portugal zu erleben. Einmal die Strecke Huelva in Spanien nach Faro in Portugal, einmal von Braga nach Santiago de Compostela.

Die Fahrt mit dem Damas Unternehmen aus Huelva heraus war recht angenehm. Der Fahrer war 100%ig umsichtig, hielt bei jedem Zebrastreifen an, um Fußgänger passieren zu lassen, ging nach jedem Stop einmal durch den Bus und fuhr hochkonzentriert. Ich saß vorn und hatte den Überblick, eine gute Sicht und fand diese Strecke eine nette Abwechslung.

Die zweite Fahrt mit Alsa war dagegen gefühlt ruppiger. Schon die Abfahrthalle war gruselig in Braga; keine elektronischen Tafeln, welcher Bus wann auf welcher Unit abfährt, das Veranstaltungsbüro von Alsa verweist. Irgendwann kam der Bus, voll besetzt, warm, eine unruhigere Fahrt. Der Ankunftsbereich in Santiago de Compostela dagegen tip top, wie in einem modernen Bahnhof.

Was diesen Busbahnhöfen fehlt, ist meiner Meinung nach ein einheitliches Konzept, das die Fahrpläne synchronisiert ausweist, Verspätungen anzeigt und vor allem die An- und Anreise besser beschreibt. Die vorab gebuchten Tickets wiesen lediglich die Orte auf, aber kein Hinweis auf Straße und Lage der Bushaltestellen.

Santiago_de_Compostela

Santiago de Compostela

Mit ca. 96.000 Einwohnern ist die Hauptstadt der autonomen Gemeinschaft Galicien in Spanien wohl eher als Wallfahrtsort des Jacobsweges bekannt.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kathedrale_von_Santiago_de_Compostela

Zunächst hatte ich gar keine Pilger/Wanderer entdeckt, aber nach und nach drängten sich diese in das Blickfeld. Allein, in kleinen Gruppen und mit unterschiedlich viel Gepäck tauchen sie auf – mit Bergwanderschuhen habe ich niemanden gesehen. Das Schuhwerk war durchgängig einem sportiven Trecking Schuh geschuldet, die paar Sandalenträger schienen mir in der Minderheit. Neben dem großen Wanderstab scheinen sich die Trecking Stöcke durchzusetzen. Dann fielen auch eine Reihe von „Fußkranken“ auf, die mehr oder weniger bandagiert oder mit Krücke/n sich eine Auszeit gönnten.

Der Ort, die Stadt ist vom historischen Kern geprägt. Meine Unterkunft befand sich hier im Zentrum, 150 m abseits der Kathedrale. Die Gassen und Sehenswürdigkeiten um die Kathedrale herum können in einem Tag leicht erschlossen werden. Selbst für ein Museum oder einen Besuch in der Bibliothek (hier gibt es am Automaten Kaltgetränke für wenige Cent) bleibt Zeit. Die überall angebotenen Drei-Gänge-Menüs kosten einschließlich einem Getränk um die 10 Euro.

Zum Frühstück empfahl mir meine Gastgeberin ein nahegelegenes Hotel, bei dem es ab 8 Uhr etwas gäbe. Es gab ein spanisches Frühstück mit gepresstem Orangensaft, einem großen Kaffee, einem großen Croissant und Brot (wie selbstgemacht ….  keine Industrieware), Käse (vom Haus zum Kosten) mit Honig, Butter, Marmelade und einem typischen Tomatensugo, der mit Öl verzehrt wird. Und umsonst dazu ein super netter Camarero. Tipp: Hotel Costa Vella, Pota da Pena 17, Santiago. Auch für den Cafe im Garten ein Genuss. https://www.costavella.com

In den Bars gibt es überall Sport im TV, es war Champions League und die Quali für das Endspiel stand an. Ein Bier kostet 2, das große 4 Euro. Dazu gibt es immer eine Kleinigkeit. Vielleicht liegt es an den vielen Wanderern, mir fiel auf, dass die Menschen hier sehr freundlich miteinander interagieren und „das unterwegs sein“ ist hier Programm!

A Corunha

Durch einen Regentag bedingt, besuchte ich die nur eine halbe Zugstunde (5,90 Euro) entfernte Stadt A Curunha https://de.m.wikipedia.org/wiki/A_Coruña

Im Nordwesten, am Atlantik gelegen ist diese Hafenstadt vielen eher vom bekannten Strand her bekannt (siehe link). Die eigentliche Stadt, der Hafenbereich (sehr weiträumig und für den Publikumsverkehr nicht zugänglich) sind wohl eher nicht das Ziel vieler Touristen. Aber in einer der Markthallen sah ich dann eine Auswahl an frischen Fischen, die dieser Hafenstadt dann auch gerecht werden!

Lissabon

Lissabon – Lisboa – Lisbon

www.lissabon.org   – der link zum Einstieg. Ich besuchte die Stadt zum dritten Mal. Da überlasse ich dem Besucher selbst die Wahl, was er erkunden, besichtigen und erleben will. Die Zahl der Einwohner wird zurzeit in der einen Quelle mit 680.000, bei Wikipedia mit 550.000 angegeben.   https://de.wikipedia.org/wiki/Lissabon

Übernachtet habe ich in einem kleinen 2 Sterne Hotel. Auch im 5. Stock ist der nächtliche Verkehrslärm bis zwei Uhr hörbar, ab sechs erwacht die Stadt, aber den ersten Kaffee gibt es in den Straßen erst viel später. Ich finde ja, Lissabon hat seinen ganz eigenen Charme, das richtige Klima und Wetter hier vorausgesetzt, ist das eine perfekte Stadt mit vielen Möglichkeiten so einige km und Höhenmeter zurückzulegen – Sonnenbrille nicht zu vergessen.

Das Metro Netz von Lissabon befindet sich im Ausbau, ist mit seinen vier, farblich einfach zu unterscheidenden Linien einfach nutzbar, und man umgeht den Verkehrsstau so sehr effizient.

Was ich noch als Tipp mitgeben könnte wäre der Besuch des Jardim Amalia Rodrigues https://de.wikipedia.org/wiki/Jardim_Am%C3%A1lia_Rodrigues

Nicht zu vergessen, das See Cafe Linha d. Agua www.linhadeagua.pt und wer ein großes Modekaufhaus sucht, findet es auch hier als El Corte Ingles an der Av. Antonio Augusto www.elcorteingles.pt (es gibt zwei dieser Tempel). Diese drei Tipps liegen zusammen und man hat im Licht des späten Nachmittages hier einen wunderbaren Blick auf die Stadt (einen Teil davon) hinunter. Wer von unten kommt, kann  den 3,5 km langen, keinen Anstieg machen.

Zum Ausgehen gibt eine Vielzahl von Start- und Zielpunkten. Die Süddeutsche Zeitung hat ein paar aufgelistet:  http://www.sueddeutsche.de/reisefuehrer/lissabon/unterhaltung

Die „Docas“ in Lissabon sollte jeder Besucher schon einmal erlebt und gesehen haben. Ich kannte diesen Teil schon, ein paar aktuell Bilder sieht man hier: https://www.placesonline.de/portugal/fotos-lissabon/28411_docas_lisbona

Baixa wird das Herz von Lissabon genannt. Im Zentrum dieses Viertels kann sich der Besucher einige Zeit lang aufhalten.  http://www.lisbonweekendguild.com/de/baixa-lissabon-de.html

Gegenüber dem Kreuzfahrtterminal erstreckt sich der Stadtteil Alfama, den ich dieses Jahr eingehender erkundet habe. http://www.lisbonweekendguild.com/de/alfama-lissabon-de.html

Von meinem letzten Besuch her möchte ich für Weinliebhaber und besonders Sherry Interessenten die Garrafeira Campo de Ourique empfehlen. Sie befindet sich im Westen der Stadt, im Campo  de Ourique  (ein Taxifahrer findet da leicht hin) in der RUA TOMÁS DA ANUNCIAÇÃO Nº29 A.  http://garrafeiracampodeourique.blogspot.de/

und  http://lisboa.convida.pt/poi/shopping/garrafeira-campo-de-ourique-3119

Manche Hostels – besonders im Bairro Alto bieten auch tolle Menus an. Z. Bsp. das Grapes & Bites http://grapesandbites.com/  oder  http://www.10best.com/destinations/portugal/lisbon/bairro-alto-principe-real/restaurants/grapes-bites/

Und der guten Bewertung der Alface Hall mit engagierter Life Musik kann ich mich auch nur anschließen und jedem raten, da am späten Abend einmal rein zu gehen. http://www.10best.com/destinations/portugal/lisbon/bairro-alto-principe-real/nightlife/alface-hall/

 

Mailand

Mailand

Mailand – 1,3 Mio. Einwohner – zu erkunden, sollte nicht zu präzise angegangen werden. Da gibt es, wie in jeder großen City, mittlerweile die Top Five oder die 10 größten Attraktionen; die Frage ist, will man das abgehakt haben, wenn die Tour vorbei ist oder reicht bei einem Kurztrip eine Annäherung an die Stadt? Die Stadt präsentiert sich jedem Besucher sicher anders, also bleibt es ein subjektiver Eindruck. Unzählige Blogs haben sich mit Mailand auseinandergesetzt. Ich habe ein paar Tipps recherchiert und denke, es ist nicht leicht, allen Ansprüchen gerecht zu werden. https://de.wikipedia.org/wiki/Mailand

Der Dom zählt zum Muss….hier scharen sich die Touristen und auch Tauben, wie auf dem Markusplatz…..neu ist auch die Präsenz bewaffneter Schutzkräfte. Bei einem Regentag und einem Sonnentag habe ich hier das Treiben beobachtet. An der Schlange zum Eintritt wollte ich mich nicht anstellen. Der Dom ist aber ein guter Knotenpunkt der öffentlichen Verkehrsmittel und daher kommt wohl auch kein Besucher hier nicht vorbei. https://www.milano24ore.de/sehenswuerdigkeiten/dom/

Das Navigli Viertel wurde mit einer Tour im Reiseführer beschrieben und kann jedem ans Herz gelegt werden, um den damals berüchtigtem Hafenbereich mit den heutigen Lokalen und Läden zu erleben. Die Tour startet an der Porta Genova, über Viale Coni Zugna, Strada Alzaia Naviglio, Piazza Arcole, Via Cardinale….bis zur Piazzale Porta Ticinese.  https://www.mycitytrip.com/mailand/navigli-viertel-1180

Wer einmal die italienische Badekultur in einer  Therme erleben möchte, dem empfehle ich einen Besuch in der „QC Terme“. Nicht ganz preiswert, aber dafür sind der Bademantel, Badetuch und Badeschuhe ebenso im Preis enthalten, wie Tee, Gebäck und Obst. Auf drei Ebenen, drinnen und draußen präsentiert sich die Terme mit einem tollen Angebot. Das Wasser ist mit 36 Grad eine angenehme Wohltat. www.qcterme.com/it/milano

„aperetivo“ ist in Milano ein angesagter Einstieg in den Abend. Ab etwa 18:30 Uhr bis ca 20:30 Uhr plus/minus bieten viele Lokale einen preiswerten Einstieg in den Abend mit Mini Imbiss und Getränk an. In der Via Brera 29 -in der Altstadt – gibt es beim Lokal El Beverin für 9 Euro ein Getränk nach Wahl und ein Buffet mit warmen und kalten Vorspeisen.  Gleichzeitig ein Start in das sogenannte Brera-Viertel. http://www.elbeverin.it/

Espresso und Croissant für 2,20 Euro – z. Bsp. Bei Quore Italiano, Piazza Oberdan 10     www.quoreitaliano.it/it/ oder in der Juicebar PanBrioche in der Via Fontana 7 Cappuccino und Croissant Farcito für 3 Euro beweisen, dass der Cafe unterwegs nicht viel kosten muss. http://www.juicebar.it/contatti.html

Die Kaffeemanufaktur Hodeidah hat mir sehr gut gefallen. Abseits gelegen ist das ein Tipp für Kaffee Liebhaber und der Kultur drumherum; siehe die Webseite: www.hodeidah.it Adresse ist die Via Piero della Francesca 8.

Garibaldi FS ist der Regionalbahnhof und Ausgangspunkt einer Erkundung von architektonischen „Besonderheiten“, die hier ausprobiert werden. Ein Tipp! https://www.milano24ore.de/sehenswuerdigkeiten/bauwerke/Skyline.php

Madrid

Madrid

Einwohner: 3,2 Mio., mit Umland 6,4 Mio. – 667 m ü.d. M.- ca. 2300 km von Berlin entfernt.

Das ist mal eine Großstadt!

Kaum mit dem Zug in Atocha angekommen, lernt man die Stadt kennen. Unmengen an Menschen ergießen sich – bei meiner Ankunft am Mittag war das so – und eine erste Orientierung ist kaum möglich, schon tauchen die ersten Probleme auf. Google Maps wollte für die Fahrt zum Hotel erst den Bus Nr. xx nehmen, dann die Metro. Nur es fahren viele Buslinien an unterschiedlichen Standorten vor dem Bahnhof ab – eine Übersicht wo welche Linie abfährt habe ich nicht erkennen können. Taxi? Nun da stehen – wie vor einer Attraktion eine Schlange an Reisenden an. Also in die Metro, eine nette spanische Frau von den Verkehrsbetrieben gefragt und dann einen Plan erhalten -zweimal umsteigen und man ist da!

Das Metro Netz ist übersichtlich und mit einem 10 er Ticket ausgestattet leicht nutzbar. Die Umstiege sind gut ausgeschildert, es ist nur notwendig sich die Endpunkte der Linien zu merken, wie das so allgemein üblich ist.

Das gebuchte Hotel sei hier als echter Tipp herausgehoben erwähnt. Das Artiem Madrid ist eine fünf Sterne Herberge, wenn man ein „urban-green hotel“ sucht. Der Slogan „ to guarantee you a plesurable stay“ ist hier Programm. Super eingerichtete Zimmer, perfekter Service und 24 Std. Zugang im Green Room zu kostenlosen Erfrischungen, kleinen Snacks und wer GIN mag, kann sich hier gegen einen kleinen Preis sein Getränk exclusiv selbst mixen. Auch das Frühstück ist toll und zu empfehlen. Adresse: Calle Juan Perez Zuniga 20. Am besten mal auf der Webseite nachsehen: www.artiemmadrid.com

In einer viertel Std. ist man im „Zentrum“ und hat die Qual der Wahl, was will ich sehen, wieviel Zeit habe ich.  Ich war quasi anderthalb Tage vor Ort und habe dabei unter anderem diese Punkte besucht:

Die Gran Via, die Große Straße, beginnt an der Banca de Espanoa (Metro Station) und endet an der Plaza de Espania.

Die Plaza Mayor – soll der schönste Stadtplatz sein – ist Ansichtssache aber gehört eben dazu wie der Markusplatz.

Die Altstadt – Metro Sol aussteigen und selbst erkunden. Ich persönlich hätte mir da mehr von versprochen, liegt aber vielleicht am Wetter, der Sommer ist eben noch nicht da.

Das Multikulti-Viertel rund um die Plaza Lavapies. O.k.- hier ist es bunt, fast ein bisschen 68er Charme. Hier habe ich das aus einem Reiseführer empfohlene Cafe Barbieri besucht. Webseite: www.cafebarbieri.es

In der Nähe vom Hotel habe ich ein spanisches Restaurant besucht. Das Essen  wurde gekonnt zubereitet. Ich fand es geschmacklich und von der Art der Anrichtung sehr gut. Das Lokal liegt etwas abseits. Es öffnet abends ab 21 Uhr. El Pitaco www.elpitaco.es Avda Badajoz 25. Hier gab es fachkundigen Service und eine exzellente Zubereitung der Speisen.

Picasso und „Guernica“ – muss man gesehen haben, wenn man in Madrid ist und es vorher im Original noch nicht anschauen konnte. Ausgestellt im Centro de Arte Reina Sofia, ist diese Auftragsarbeit für den spanischen Pavillon auf der Pariser Weltausstellung von 1937, eines der wenigen nicht hinter Glas versteckten Gemälde. Metro Atocha aussteigen und früh oder spät kommen, um der Schlange zu entgehen. Das hat sich gelohnt! http://www.museoreinasofia.es/en/collection/artwork/guernica

Fazit: Die Zeit war zu kurz und Real hatte kein Spiel in der Stadt. Vielleicht muss man zu einer anderen Zeit noch einmal kommen – im Sommer soll es ja mörderisch heiß werden. Was auffällt, dass hier ab Mittag überall schon Bier und Wein getrunken wird, der Abend nicht vor 21 Uhr beginnt, die Szeneviertel noch nicht erschlossen werden konnten.

Zuerich

Zürich

Eine typisch Schweizer Großstadt? Mit knapp 400.000 Einwohnern im europäischen Vergleich eine mittlere Stadt. Aber eben in der Schweiz- und hier gelten andere Maßstäbe. Zwei sonnige Tage galt es zu genießen – hier meine Einschätzung.

Zunächst gilt es einen Überblick im öffentlichen Nahverkehr zu bekommen. Ich wohnte in einer zweiten Tarifzone, da muss man einmal den Zielort im Automaten angeben und kann dann das günstige 24 Std.-Ticket erwerben (13,60 CHF für Zonen 110 und 121  – damit ist auch der Flughafen eingeschlossen). Die Tramlinien, die Busse und die S-Bahnen kann man gut kombinieren. An den kleinen S-Bahnhöfen ist ein Umstieg immer möglich.

Start für eine erste Erkundung ist der Hauptbahnhof, über die Bahnhofstraße kommt man über den Paradeplatz zum Zürichsee. Hier gibt es eine schöne Uferpromenade, der man unbedingt einmal ostwärts folgen sollte. Die Rücktour dann nordöstlich am Opernhaus vorbei am Wasserweg entlang.

Unbedingt zu empfehlen ist ein Gang neben und auf der Viaduktstrasse. http://www.alt-zueri.ch/turicum/strassen/v/viaduktstrasse/viaduktstrasse.htm Ich startete in der Nähe von Frau Gerolds Garten (siehe unten) und mein Ende war der Kreuzungsbereich Drahtschmidlisteig/Kloster Fahr-Weg. Erinnert ein wenig an die „High Line“ in New York. http://www.im-viadukt.ch/

Und bei schönem Wetter sollte ein Eis von der Eismanufaktur Eisvogel verkostet werden.  Ich habe das in der Bertastrasse 16 „Bei  Babette“ ausprobiert und es war echt lecker. http://eisvogelgiacobbo.ch/Eisvogel/Eisvogel.html

Zürich ist teuer – will man aber einmal gut essen und dann hinterher echt zufrieden sein, dem empfehle ich einen Besuch bei TAO´s. https://www.taos-zurich.ch/

Gehört habe ich im Trendviertel Zürich West die Brüder Hermanos Gutierrez. Sie spielten in Frau Gerolds Garten, der unbedingt auf der Besuchsliste stehen sollte:  http://www.fraugerold.ch/

http://www.spiegel.de/reise/staedte/gartenkneipe-in-zuerich-west-frau-gerolds-garten-a-911758.html

Zurück zu den zwei Gitarren, 2 Brüder, inspiriert von Salsa und Soul, spielen sie mit Gefühl und Leidenschaft ihren Latin Stil gekonnt.  https://www.hermanosgutierrez.ch/

 

Barcelona

Barcelona

Mit 1,6 Millionen Einwohnern eine echte Großstadt! Und anders – da sind zunächst einmal die Unmengen an Touristen, der Verkehr in der Stadt und die spanische Sprache. Das öffentliche Verkehrssystem ist etwas anders. Auch in New York habe ich kennengelernt, wie sich so ein System differenziert darstellt. In Barcelona sind zwar die Wege von A nach B kürzer, aber die Zuordnung zu Linien und Zielen ist nicht im Vorbeigehen intuitiv erfassbar. So schickte mich Google auf dem Weg zur Unterkunft nach einer Metro Strecke zu einer Bushaltestelle, die einfach nicht so da war, wie beschrieben. Auch mehrere Passanten wollten das Ziel mit mir nicht teilen, sprich – kannten sich auch nicht aus. Die weithin sichtbare Beschilderung zu Metro oder S-Bahn und Bus sucht man vergebens. Dafür gibt es dann wiederum Haltestellen genügend. Es muss nur improvisiert werden, um an das nächste Ziel zu kommen. Im Internet liest man von Mehrtageskarten, die idealerweise vorgebucht werden sollten – Quatsch…. An den Metro-Stationen -Achtung! An den Metro-Stationen, nicht direkt im Bahnhof – sind diese Zeitkarten (ich hatte eine Hola BCN 72H) vor Ort zu kaufen.

Tipp: Unbedingt Google Maps „mitnehmen“, gerade mit der Vielzahl an Gassen und Straßen ist so ein System besser als der Stadtplan. Da flächendeckendes WLAN leider noch nicht eingerichtet ist, sollte an eine kostengünstige Abdeckung mit dem eigenen Provider gedacht werden.

Die Top Ten der Sehenswürdigkeiten sollte jeder für sich entscheiden. Als kleine Hilfe wäre hier ein Einstieg: https://www.barcelona-tourist-guide.com/de/sehenswuerdigkeiten/barcelona-touristen-attraktionen.html

Von meiner Seite nur ein paar Tipps und Hinweise, die mir auch gut gefallen haben – neben dem Trubel der Stadt, die gut und gern einen weiteren Besuch lohnt.  Fangen wir mit einem Stadtteil an: Gracia.

Gracia wird als das Szeneviertel in Barcelona genannt. Ich fand es hier angenehm durch die Straßen zu gehen; kein Vergleich zu den völlig überlaufenen Las Ramblas und Umgebung. Hier findet sich u. a.  das Café Caracas im Stadtteil Gracia www.cafescaracas.com

Auch ein Tipp in Gracia ist das angesagte Onna Cafe in der Calle Santa Teresa 1. http://onnacoffee.com/

https://goo.gl/maps/MtqygxYbFpo

In den Gassen der Altstadt habe ich dann eine Gourmet Hamburger Manufaktur entdeckt. Bacoa Ferran nennt sich das Geschäft und ich aß in der Filiale Passatge Madoz. 1 – Carrer Ferran einen Hamburger „Clasica“ für 5,95 Euro „with organic meat“  www.bacoaburger.com

Was aber ist Barcelona ohne seine Kunst, seine Künstler und hier wurde gerade einer der jungen, alten Meister geehrt. Picasso Retrats nannte sich die Ausstellung im Museu Picasso in der Montcada 15-23. Eine mächtige Ausstellung – sehenswert – www.museupicasso.bcn.cat

Zu Picasso sei erwähnt, dass die Originale hier ausnahmslos (so schien es mir) hinter Glas gesichert sind. Ich meine, dass es nicht völlig gelingt, Reflexionen des Lichts durch eben dieses Glas zu verhindern und es ist für mich dann irgendwie nicht ganz präsent genug. Ich meine auch im Vergleich im Guggenheim Museum New York die Picasso Auswahl gelungener präsentiert bekommen zu haben. Aber dafür entschädigt natürlich die Menge der Bilder. Es sollen im Museu Picasso bis zu 3800 Werke vorhanden sein. Ich habe nicht gezählt. Es empfiehlt sich den angebotenen Audio Guide mit zu buchen und meine Wartezeit am frühen Nachmittag betrug nur 40 Minuten.

Das Spanische Dorf – Poble Espanyol https://de.wikipedia.org/wiki/Poble_Espanyol habe ich noch besucht. Es wird wohl unterschiedlich frequentiert. Ich hatte Pech, dass die Freilichtattraktionen als auch das Theater nicht geöffnet hatten – besser also vorher kurz informieren, was wann aufhat.

Der Magische Brunnen wird auch gern als Ziel genannt. Ich war da und auch hier lohnt ggf. eine Planung der Besuchszeit. https://de.wikipedia.org/wiki/Font_M%C3%A0gica

An der La Sagrada Familia kommt wohl kein Barcelona Besucher vorbei, der noch nicht hier war – so wie der Markusplatz in Venedig muss dieses Objekt einmal abgehakt sein. Die Schlange/n zum Einlass habe ich mir gespart – für ein anderes Mal. Beindruckend ist das Objekt aber allemal!! Ebenso das Prunkstück an Architektur – das Casa Batllo Gaudi, das Blaue Haus – unbedingt ansehen: https://de.wikipedia.org/wiki/Casa_Batll%C3%B3

Zum Park Guell habe ich es nicht mehr geschafft – vielleicht beim zweiten Anlauf. Er sei aber erwähnt als to do: https://www.parkguell.cat/

Sich Barcelona von oben anzusehen, gibt es ein paar Möglichkeiten. Ich bin bis zur Endstation der Metro Linie L7 Av. Tibidado gefahren, von dort mit zu Fuß (oder Bus) den Berg hinauf zur Station der Funicular, dessen Bergbahn auf den Tibidabo hinauffährt. https://de.wikipedia.org/wiki/Tibidabo

So – und zum Schluss noch ein Café Tipp: Cafes Caracas, zu finden in der Carrer de l’Hostal d’en Sol, 12. Einfach aromatischen, guten Kaffee genießen http://www.cafescaracas.com/