Barcelona

Barcelona

Mit 1,6 Millionen Einwohnern eine echte Großstadt! Und anders – da sind zunächst einmal die Unmengen an Touristen, der Verkehr in der Stadt und die spanische Sprache. Das öffentliche Verkehrssystem ist etwas anders. Auch in New York habe ich kennengelernt, wie sich so ein System differenziert darstellt. In Barcelona sind zwar die Wege von A nach B kürzer, aber die Zuordnung zu Linien und Zielen ist nicht im Vorbeigehen intuitiv erfassbar. So schickte mich Google auf dem Weg zur Unterkunft nach einer Metro Strecke zu einer Bushaltestelle, die einfach nicht so da war, wie beschrieben. Auch mehrere Passanten wollten das Ziel mit mir nicht teilen, sprich – kannten sich auch nicht aus. Die weithin sichtbare Beschilderung zu Metro oder S-Bahn und Bus sucht man vergebens. Dafür gibt es dann wiederum Haltestellen genügend. Es muss nur improvisiert werden, um an das nächste Ziel zu kommen. Im Internet liest man von Mehrtageskarten, die idealerweise vorgebucht werden sollten – Quatsch…. An den Metro-Stationen -Achtung! An den Metro-Stationen, nicht direkt im Bahnhof – sind diese Zeitkarten (ich hatte eine Hola BCN 72H) vor Ort zu kaufen.

Tipp: Unbedingt Google Maps „mitnehmen“, gerade mit der Vielzahl an Gassen und Straßen ist so ein System besser als der Stadtplan. Da flächendeckendes WLAN leider noch nicht eingerichtet ist, sollte an eine kostengünstige Abdeckung mit dem eigenen Provider gedacht werden.

Die Top Ten der Sehenswürdigkeiten sollte jeder für sich entscheiden. Als kleine Hilfe wäre hier ein Einstieg: https://www.barcelona-tourist-guide.com/de/sehenswuerdigkeiten/barcelona-touristen-attraktionen.html

Von meiner Seite nur ein paar Tipps und Hinweise, die mir auch gut gefallen haben – neben dem Trubel der Stadt, die gut und gern einen weiteren Besuch lohnt.  Fangen wir mit einem Stadtteil an: Gracia.

Gracia wird als das Szeneviertel in Barcelona genannt. Ich fand es hier angenehm durch die Straßen zu gehen; kein Vergleich zu den völlig überlaufenen Las Ramblas und Umgebung. Hier findet sich u. a.  das Café Caracas im Stadtteil Gracia www.cafescaracas.com

Auch ein Tipp in Gracia ist das angesagte Onna Cafe in der Calle Santa Teresa 1. http://onnacoffee.com/

https://goo.gl/maps/MtqygxYbFpo

In den Gassen der Altstadt habe ich dann eine Gourmet Hamburger Manufaktur entdeckt. Bacoa Ferran nennt sich das Geschäft und ich aß in der Filiale Passatge Madoz. 1 – Carrer Ferran einen Hamburger „Clasica“ für 5,95 Euro „with organic meat“  www.bacoaburger.com

Was aber ist Barcelona ohne seine Kunst, seine Künstler und hier wurde gerade einer der jungen, alten Meister geehrt. Picasso Retrats nannte sich die Ausstellung im Museu Picasso in der Montcada 15-23. Eine mächtige Ausstellung – sehenswert – www.museupicasso.bcn.cat

Zu Picasso sei erwähnt, dass die Originale hier ausnahmslos (so schien es mir) hinter Glas gesichert sind. Ich meine, dass es nicht völlig gelingt, Reflexionen des Lichts durch eben dieses Glas zu verhindern und es ist für mich dann irgendwie nicht ganz präsent genug. Ich meine auch im Vergleich im Guggenheim Museum New York die Picasso Auswahl gelungener präsentiert bekommen zu haben. Aber dafür entschädigt natürlich die Menge der Bilder. Es sollen im Museu Picasso bis zu 3800 Werke vorhanden sein. Ich habe nicht gezählt. Es empfiehlt sich den angebotenen Audio Guide mit zu buchen und meine Wartezeit am frühen Nachmittag betrug nur 40 Minuten.

Das Spanische Dorf – Poble Espanyol https://de.wikipedia.org/wiki/Poble_Espanyol habe ich noch besucht. Es wird wohl unterschiedlich frequentiert. Ich hatte Pech, dass die Freilichtattraktionen als auch das Theater nicht geöffnet hatten – besser also vorher kurz informieren, was wann aufhat.

Der Magische Brunnen wird auch gern als Ziel genannt. Ich war da und auch hier lohnt ggf. eine Planung der Besuchszeit. https://de.wikipedia.org/wiki/Font_M%C3%A0gica

An der La Sagrada Familia kommt wohl kein Barcelona Besucher vorbei, der noch nicht hier war – so wie der Markusplatz in Venedig muss dieses Objekt einmal abgehakt sein. Die Schlange/n zum Einlass habe ich mir gespart – für ein anderes Mal. Beindruckend ist das Objekt aber allemal!! Ebenso das Prunkstück an Architektur – das Casa Batllo Gaudi, das Blaue Haus – unbedingt ansehen: https://de.wikipedia.org/wiki/Casa_Batll%C3%B3

Zum Park Guell habe ich es nicht mehr geschafft – vielleicht beim zweiten Anlauf. Er sei aber erwähnt als to do: https://www.parkguell.cat/

Sich Barcelona von oben anzusehen, gibt es ein paar Möglichkeiten. Ich bin bis zur Endstation der Metro Linie L7 Av. Tibidado gefahren, von dort mit zu Fuß (oder Bus) den Berg hinauf zur Station der Funicular, dessen Bergbahn auf den Tibidabo hinauffährt. https://de.wikipedia.org/wiki/Tibidabo

So – und zum Schluss noch ein Café Tipp: Cafes Caracas, zu finden in der Carrer de l’Hostal d’en Sol, 12. Einfach aromatischen, guten Kaffee genießen http://www.cafescaracas.com/

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