Bustour_1

Bus fahren

Zweimal habe ich – im Rahmen meiner interrail Tour 2017 –  in Spanien und Portugal den Überlandbus ausprobiert, um die Grenzüberquerung nach und von Portugal zu erleben. Einmal die Strecke Huelva in Spanien nach Faro in Portugal, einmal von Braga nach Santiago de Compostela.

Die Fahrt mit dem Damas Unternehmen aus Huelva heraus war recht angenehm. Der Fahrer war 100%ig umsichtig, hielt bei jedem Zebrastreifen an, um Fußgänger passieren zu lassen, ging nach jedem Stop einmal durch den Bus und fuhr hochkonzentriert. Ich saß vorn und hatte den Überblick, eine gute Sicht und fand diese Strecke eine nette Abwechslung.

Die zweite Fahrt mit Alsa war dagegen gefühlt ruppiger. Schon die Abfahrthalle war gruselig in Braga; keine elektronischen Tafeln, welcher Bus wann auf welcher Unit abfährt, das Veranstaltungsbüro von Alsa verweist. Irgendwann kam der Bus, voll besetzt, warm, eine unruhigere Fahrt. Der Ankunftsbereich in Santiago de Compostela dagegen tip top, wie in einem modernen Bahnhof.

Was diesen Busbahnhöfen fehlt, ist meiner Meinung nach ein einheitliches Konzept, das die Fahrpläne synchronisiert ausweist, Verspätungen anzeigt und vor allem die An- und Anreise besser beschreibt. Die vorab gebuchten Tickets wiesen lediglich die Orte auf, aber kein Hinweis auf Straße und Lage der Bushaltestellen.

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