Madrid

Madrid

Einwohner: 3,2 Mio., mit Umland 6,4 Mio. – 667 m ü.d. M.- ca. 2300 km von Berlin entfernt.

Das ist mal eine Großstadt!

Kaum mit dem Zug in Atocha angekommen, lernt man die Stadt kennen. Unmengen an Menschen ergießen sich – bei meiner Ankunft am Mittag war das so – und eine erste Orientierung ist kaum möglich, schon tauchen die ersten Probleme auf. Google Maps wollte für die Fahrt zum Hotel erst den Bus Nr. xx nehmen, dann die Metro. Nur es fahren viele Buslinien an unterschiedlichen Standorten vor dem Bahnhof ab – eine Übersicht wo welche Linie abfährt habe ich nicht erkennen können. Taxi? Nun da stehen – wie vor einer Attraktion eine Schlange an Reisenden an. Also in die Metro, eine nette spanische Frau von den Verkehrsbetrieben gefragt und dann einen Plan erhalten -zweimal umsteigen und man ist da!

Das Metro Netz ist übersichtlich und mit einem 10 er Ticket ausgestattet leicht nutzbar. Die Umstiege sind gut ausgeschildert, es ist nur notwendig sich die Endpunkte der Linien zu merken, wie das so allgemein üblich ist.

Das gebuchte Hotel sei hier als echter Tipp herausgehoben erwähnt. Das Artiem Madrid ist eine fünf Sterne Herberge, wenn man ein „urban-green hotel“ sucht. Der Slogan „ to guarantee you a plesurable stay“ ist hier Programm. Super eingerichtete Zimmer, perfekter Service und 24 Std. Zugang im Green Room zu kostenlosen Erfrischungen, kleinen Snacks und wer GIN mag, kann sich hier gegen einen kleinen Preis sein Getränk exclusiv selbst mixen. Auch das Frühstück ist toll und zu empfehlen. Adresse: Calle Juan Perez Zuniga 20. Am besten mal auf der Webseite nachsehen: www.artiemmadrid.com

In einer viertel Std. ist man im „Zentrum“ und hat die Qual der Wahl, was will ich sehen, wieviel Zeit habe ich.  Ich war quasi anderthalb Tage vor Ort und habe dabei unter anderem diese Punkte besucht:

Die Gran Via, die Große Straße, beginnt an der Banca de Espanoa (Metro Station) und endet an der Plaza de Espania.

Die Plaza Mayor – soll der schönste Stadtplatz sein – ist Ansichtssache aber gehört eben dazu wie der Markusplatz.

Die Altstadt – Metro Sol aussteigen und selbst erkunden. Ich persönlich hätte mir da mehr von versprochen, liegt aber vielleicht am Wetter, der Sommer ist eben noch nicht da.

Das Multikulti-Viertel rund um die Plaza Lavapies. O.k.- hier ist es bunt, fast ein bisschen 68er Charme. Hier habe ich das aus einem Reiseführer empfohlene Cafe Barbieri besucht. Webseite: www.cafebarbieri.es

In der Nähe vom Hotel habe ich ein spanisches Restaurant besucht. Das Essen  wurde gekonnt zubereitet. Ich fand es geschmacklich und von der Art der Anrichtung sehr gut. Das Lokal liegt etwas abseits. Es öffnet abends ab 21 Uhr. El Pitaco www.elpitaco.es Avda Badajoz 25. Hier gab es fachkundigen Service und eine exzellente Zubereitung der Speisen.

Picasso und „Guernica“ – muss man gesehen haben, wenn man in Madrid ist und es vorher im Original noch nicht anschauen konnte. Ausgestellt im Centro de Arte Reina Sofia, ist diese Auftragsarbeit für den spanischen Pavillon auf der Pariser Weltausstellung von 1937, eines der wenigen nicht hinter Glas versteckten Gemälde. Metro Atocha aussteigen und früh oder spät kommen, um der Schlange zu entgehen. Das hat sich gelohnt! http://www.museoreinasofia.es/en/collection/artwork/guernica

Fazit: Die Zeit war zu kurz und Real hatte kein Spiel in der Stadt. Vielleicht muss man zu einer anderen Zeit noch einmal kommen – im Sommer soll es ja mörderisch heiß werden. Was auffällt, dass hier ab Mittag überall schon Bier und Wein getrunken wird, der Abend nicht vor 21 Uhr beginnt, die Szeneviertel noch nicht erschlossen werden konnten.

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