Polen-Niederschlesien-Breslau-Warschau

Vorab ein paar Impressionen:

Eine Reise verbindet alte und neue Kulturen. So auch diese wundervolle Wikinger Reise. Der Reiseverlauf im Sommer 2019 gestaltete sich wie folgt: 

Nach der Anreise in das Hirschberger Tal, umgeben von Schlössern, wanderten wir vom bedeutenden Schloss Buchwald bis zum Schloss Fischbach.  Es folgte eine Besichtigung Schloss Lomnitz. Ein toller Abstecher zur Mittagspause führte uns in die urige Bar Karioka (AdresseRudawska 63, 58-533 Karpniki, Polen).

Im Riesengebirge ging es nach Schreiberhau, ehemalige Künstlerkolonie und beliebter Wintersportort.  Eine tolle Fahrt mit dem Sessellift auf den Reifträger und die Wanderung über den Hauptkamm des Riesengebirges zur Elbquelle  waren ein gelungenes Event bei bestem Wetter. 

Nahe dem Schlosshotel Stonsdorf erwanderten wir den sogenannten Prudelberg. Von dort folgte eine  Busfahrt zum Kurbad Cieplice/Bad Warmbrunn, einst Sitz der Familie Schaffgotsch. Anschließend ging es nach Agnetendorf/Jagniątków, wo wir uns das „Haus Wiesenstein“, Museum ehemals Wohnsitz Gerhart Hauptmanns, Nobelpreisträger für Literatur, anschauten. 

Das Ziel war die Schneekoppe: Über  Karpacz/Krummhübel ging es per Sessellift zum Koppenplan, dem Schlesierhaus mit anschließendem Aufstieg zur Schneekoppe (1.602 m). Auf dem Rückweg galt es die Kirche Wang, eine norwegischen Holzstabkirche  Stabkirche  zu besichtigen. 

Hirschberg – Jelenia Góra mit wunderschönen, farbigen Häuserfassaden und die berühmte Gnadenkirche erwarteten uns, bevor es nach Breslau ging. Breslau/Wrocław –  mit Zwischenstopp an der  Friedenskirche in Świdnica/Schweidnitz. – ist eine Perle Schlesiens. Wir sahen u. a. den Rynek (Marktplatz), das Rathaus, die Universität und die Dominsel. Breslau ist die 4. größte Stadt des Landes und die sehr gut arrangierten Plätze in der Innenstadt sind hervorragend geeignet, zu verweilen, sich wohl zu fühlen. In der sommerlichen Atmosphäre gab es sowohl am Tag, als auch bis spät in die Nacht ein buntes Treiben der Menschen im öffentlichen Raum.

In Breslau ist unbedingt auch zu empfehlen: 

Ein besonderes Lob gilt dem Reiseführer Pawel Cygan auszusprechen, der im Auftrag von Wikinger Reisen einen tollen Job gemacht hat und in Hinblick auf Vorbereitung, Durchführung und Begleitung der Tour 150% gegeben hat.

Ein privater, anschließender Abstecher nach Warschau, stilecht mit dem Schnellzug hin und zurück mit dem Eurocity mit dem Ambiente eines echten polnischen Restaurant Wagons, rundete die Polenreise ab. Warschau mit etwa 1,8 Mio. Einwohnern ist eine Stadt mit moderner Ausprägung einer Architektur aus postkommunistischer Zeit, wie auch der prägenden Geschichte, wie sie das UNESCO Kulturerbe der Innenstadt wiederspiegelt. Kulturpalast, breite und weite Sicht-Achsen, eine Innenstadt mit internationalen Firmenemblemen, ein gutes, öffentliches und preiswertes Stadtverkehrssystem, viele Möglichkeiten zum Verzehr in Restaurants und Bars. Warschau, nach dem 2. Weltkrieg zu 90 % zerstört hat es geschafft, die komplette Altstadt zu rekonstruieren – meisterlich!

Warschau spiegelt uns  Geschichte, daher unbedingt eine Stadtführung machen und verstehen, wie die vielfältigen Veränderungen das Land und die Menschen hier geprägt und verändert haben.

Ein Geheimtipp ist auch der Blick vom wundervollen Dachgarten der Universitätsbibliothek!

Infos: 

So – das war es zunächst – hoffe, es gefällt Euch.