Polen-Niederschlesien-Breslau-Warschau

Vorab ein paar Impressionen:

Eine Reise verbindet alte und neue Kulturen. So auch diese wundervolle Wikinger Reise. Der Reiseverlauf im Sommer 2019 gestaltete sich wie folgt: 

Nach der Anreise in das Hirschberger Tal, umgeben von Schlössern, wanderten wir vom bedeutenden Schloss Buchwald bis zum Schloss Fischbach.  Es folgte eine Besichtigung Schloss Lomnitz. Ein toller Abstecher zur Mittagspause führte uns in die urige Bar Karioka (AdresseRudawska 63, 58-533 Karpniki, Polen).

Im Riesengebirge ging es nach Schreiberhau, ehemalige Künstlerkolonie und beliebter Wintersportort.  Eine tolle Fahrt mit dem Sessellift auf den Reifträger und die Wanderung über den Hauptkamm des Riesengebirges zur Elbquelle  waren ein gelungenes Event bei bestem Wetter. 

Nahe dem Schlosshotel Stonsdorf erwanderten wir den sogenannten Prudelberg. Von dort folgte eine  Busfahrt zum Kurbad Cieplice/Bad Warmbrunn, einst Sitz der Familie Schaffgotsch. Anschließend ging es nach Agnetendorf/Jagniątków, wo wir uns das „Haus Wiesenstein“, Museum ehemals Wohnsitz Gerhart Hauptmanns, Nobelpreisträger für Literatur, anschauten. 

Das Ziel war die Schneekoppe: Über  Karpacz/Krummhübel ging es per Sessellift zum Koppenplan, dem Schlesierhaus mit anschließendem Aufstieg zur Schneekoppe (1.602 m). Auf dem Rückweg galt es die Kirche Wang, eine norwegischen Holzstabkirche  Stabkirche  zu besichtigen. 

Hirschberg – Jelenia Góra mit wunderschönen, farbigen Häuserfassaden und die berühmte Gnadenkirche erwarteten uns, bevor es nach Breslau ging. Breslau/Wrocław –  mit Zwischenstopp an der  Friedenskirche in Świdnica/Schweidnitz. – ist eine Perle Schlesiens. Wir sahen u. a. den Rynek (Marktplatz), das Rathaus, die Universität und die Dominsel. Breslau ist die 4. größte Stadt des Landes und die sehr gut arrangierten Plätze in der Innenstadt sind hervorragend geeignet, zu verweilen, sich wohl zu fühlen. In der sommerlichen Atmosphäre gab es sowohl am Tag, als auch bis spät in die Nacht ein buntes Treiben der Menschen im öffentlichen Raum.

In Breslau ist unbedingt auch zu empfehlen: 

Ein besonderes Lob gilt dem Reiseführer Pawel Cygan auszusprechen, der im Auftrag von Wikinger Reisen einen tollen Job gemacht hat und in Hinblick auf Vorbereitung, Durchführung und Begleitung der Tour 150% gegeben hat.

Ein privater, anschließender Abstecher nach Warschau, stilecht mit dem Schnellzug hin und zurück mit dem Eurocity mit dem Ambiente eines echten polnischen Restaurant Wagons, rundete die Polenreise ab. Warschau mit etwa 1,8 Mio. Einwohnern ist eine Stadt mit moderner Ausprägung einer Architektur aus postkommunistischer Zeit, wie auch der prägenden Geschichte, wie sie das UNESCO Kulturerbe der Innenstadt wiederspiegelt. Kulturpalast, breite und weite Sicht-Achsen, eine Innenstadt mit internationalen Firmenemblemen, ein gutes, öffentliches und preiswertes Stadtverkehrssystem, viele Möglichkeiten zum Verzehr in Restaurants und Bars. Warschau, nach dem 2. Weltkrieg zu 90 % zerstört hat es geschafft, die komplette Altstadt zu rekonstruieren – meisterlich!

Warschau spiegelt uns  Geschichte, daher unbedingt eine Stadtführung machen und verstehen, wie die vielfältigen Veränderungen das Land und die Menschen hier geprägt und verändert haben.

Ein Geheimtipp ist auch der Blick vom wundervollen Dachgarten der Universitätsbibliothek!

Infos: 

So – das war es zunächst – hoffe, es gefällt Euch.

 

Bruessel

Ein Besuch des EU Parlaments ist auch immer ein Besuch der Stadt Brüssel. Vielfältige Eindrücke bietet diese Stadt. Immer irgendwie präsent sind Anzeichen der EU mit ihren vielen Ausprägungen. Aber auch die belgische Monarchie zeigt sich hier in der zweisprachigen Stadt an vielen Stellen.

Ein paar Impressionen aus der Stadt im Herbst:

 

Was macht man in der Stadt, wenn kein Termin wartet? Nun einige Hinweise findet man im Netz, https://de.wikivoyage.org/wiki/Br%C3%BCssel

andererseits ist ein Spaziergang durch die Stadt einfach; im Zentrum ist alles fußläufig im halbstündigen Takt erreichbar. Wie in vielen europäischen Städten, wird auch hier eine Stadtführung als sogenannte FREE TOUR angeboten. http://www.vivastour.com 

Wer Honig mag, kann zum Beispiel im Maison du Miel tolle Angebote finden. http://www.lamaisondumiel.be

Das Haus der Europäischen Geschichte sollte auf keinem Fall fehlen im Besuchsprogramm. Im  dem  Museum  (Eintritt ist frei!) wird eindrucksvoll über 6 Ebenen die Geschichte Europas aufbereitet dargestellt. http://www.historia-europa.ep.eu

Als Zwischenziel oder zum Ausklang kann ich die Taverne Coming Soon empfehlen. https://lecomingsoon.be/en

 

Tschechien – Böhmen und Mähren

Impressionen aus einer Tschechien Reise mit dem Veranstalter Wikinger Reisen.

 

Ein Reiseteilnehmer erlaubt den Zugriff auf seine Impressionen aus der Reise mit dem link:

Eriks Fotosammlung

Reiseverlauf

  1. Tag: Willkommen in Tschechien! Eigene Anreise nach Passau und Bustransfer nach Český Krumlov/Krumau.
  2. Tag: Wo sich die Moldau „krümmt“ … … liegt Český Krumlov/Krumau (Weltkulturerbe der UNESCO), wohl das schönste Städtchen Böhmens, das wir auf einem geführten Stadtrundgang kennenlernen. In seinen malerischen Altstadtgassen beginnt der Panoramaweg „Psaníčka“. Vorbei an den herrlichen Patrizierhäusern steigen wir zum Krumauer Schloss auf und spazieren durch seine Höfe und Gärten.
  3. Tag: Böhmens berühmtestes Bier. Vorher Besichtigung des  mittelalterlichen, böhmischen Dorfes Holašovice, das ebenfalls zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Danach besichtigen wir Budweis. Eine Brauereiführung gewährt uns dann einen Einblick in die Bierkultur Böhmens. Danach Weiterfahrt nach Třešt/Triesch, wo wir in einem Schlosshotel nächtigen.
  4. Tag: Telč und auf Kafkas Spuren Nach dem Frühstück fahren wir nach Telč/Teltsch (Weltkulturerbe der UNESCO), dessen Altstadt malerisch auf einer Landzunge des Teltscher Baches liegt. Im 16. Jh. lieferten sich die reichen Patrizier einen Wettbewerb um die schönste Hausfassade der Stadt. Nach der Besichtigung des Schlosses fahren wir zurück nach Třešt/Triesch, wo wir auf den Spuren von Franz Kafka sind. 
  5. Tag: Saarer Berge Mit dem Blick auf die Hügel der Žďárské vrchy/Saarer Berge wandern wir nach Ždár nad Sázavou. Hier verbirgt sich ein weiteres Kleinod der böhmisch-mährischen Baukunst: die Wallfahrtskirche Zelená Hora (Weltkulturerbe der UNESCO), die durch ihre einzigartige gotisch-barocke Melange besticht. Eine architektonische Besonderheit ist auch unsere Unterkunft in Brno/Brünn, die Hauptstadt Mährens: ein Stadtpalais aus dem 19. Jahrhundert.
  6. Tag: Ein Märchenschloss Wir fahren nach Lednice/Eisgrub, wo wir einen Spaziergang durch die Kulturlandschaft Lednice-Valtice (Weltkulturerbe der UNESCO) mit dem Märchenschloss Lednice unternehmen. 
  7. Tag: Auf jüdischen Spuren durch Třebíč Stadtbesichtigung in Brno/Brünn: Die Stadt galt Anfang des 20 Jahrhunderts als das Zentrum der modernen Architektur; die Villa Tugendhat von Ludwig Mies van der Rohe (UNESCO-Weltkulturerbe) ist das beste Beispiel dafür. Neben den modernen Bauten schauen wir uns noch die gotische Jakobkirche an. Auf dem Weg zum Böhmerwald schauen wir uns das Städtchen Třebíč an, dessen jüdisches Viertel (Weltkulturerbe der UNESCO) zu den besterhaltenen Europas gehört: Zwei Synagogen und über 100 Wohnhäuser stammen noch aus der Ghetto-Zeit. Danach Weiterfahrt nach Srní im Böhmerwald.
  8. Tag: Durch den Böhmerwald Seine Unberührtheit verdankt der Nationalpark Böhmerwald der ehemals streng geschützten Grenze zwischen Deutschland und dem Ostblock. Wir wandern zur legendären Turnerova chata, der „Turnerhütte“, die bereits 1934 den Wanderern ihre Türen öffnete.

Ein paar Reise Eindrücke von den Teilnehmern:

„Foto 1: Brněnský orloj (Brünner astronomische Uhr)- Auf der östlichen Seite des Platzes der Freiheit (tsch. náměstí Svobody) steht seit 2010 ein riesiges (5,8 m hoch und 1,7 m breit) steinernes Projektil (es soll die Bewohner von Brno an die erfolglose Belagerung der Stadt durch die Schweden im Dreißigjährigen Krieg erinnern) in schwarzer Farbe, in Wirklichkeit ist es ein Kunstwerk, eine Statue der Bildhauer Oldřich Rujbr und Petr Kameník. Das sehenswerte Objekt birgt in seinem Inneren ein Uhrwerk, das mit einem komplizierten Mechanismus verbunden ist, der jeweils um 11 Uhr (High Noon in Brno) eine Melodie spielt und in einem der vier Öffnungen in der Statue eine Glaskugel zutage bringt, die jeder auffangen und behalten kann.

Foto 2: Krtek Pauli – Tschechiens VIP No 1  -Wer mehr erfahren möchte:   Pauli 

„… das muss alles erstmal verarbeitet werden, habe vieles Neues entdeckt und gelernt auf der Reise, auch wenn für das ganz eigene individuelle manchmal wenig Zeit blieb, danke Martin. Noch was für Interessierte, ich habe dann doch den Zug nicht über Prag genommen, wo dann auch die tschechische Bahnticket Verkäuferin zu meinem Ticket die Stirn gerunzelt hat. Die attraktive Schaffnerin dann in der Waldbahn meinte sie brauchen nette Fahrgäste – so ist es auch gut. Gleich ging es in Berlin weiter mit Tschechien wie der Zufall es wollte ganz in meiner Nähe im http://www.boehmischer-garten.de/ – zu empfehlen.“

Ein paar Tipps:

Soul Bistro in Brno – Jezuitská 7, 602 00 Brno-střed, Tschechien –https://www.restu.cz/soul-bistro/ 

Ein authentisches Bistro, zur Zeit auf Platz 7 von 852 Restaurants bei tripadvisor.

Budweiser Budvar  – http://www.budejovickybudvar.cz/de/index.html

Eine Brauereibesichtigung in Budweis sollte nicht fehlen; unbedingt anmelden!

Free Walking Tour BRNO – https://www.freetour.com/brno

Unbedingt diese  (lange) Tor mitmachen. adviser – Wird in Englisch angeboten, ist aber leicht verständlich und echt klasse zum Kennenlernen der Stadt und Geschichte.
 

Hamburg-Veteranentreffen-2017

Lange ist es her – 2017 hat es funktioniert. 17 Personen, neun davon aus ehemaliger Zeit bei Siemens und anderen Gesellschaften, unternahmen eine Städtetour. Hamburg war das Ziel. Von Hannover aus mit dem ICE in die große Hansestadt, in das berüchtigte Schanzenviertel zum Frühstück, zur Verkostung von Craft Bier und mehr. Die Schanze

Frühstück gab es im Alten Mädchen http://de.altes-maedchen.com/fruhschoppen/

Ein kleiner Spaziergang zum Hafen rundete die Tour ab.

Wer komoot nutzt oder sich kurz registriert, kann die kleine Tour hier einsehen: https://www.komoot.de/tour/23589006?ref=wtd

Eine bestellte Stadtführung durch die Speicherstadt ergänzte das Programm. Danke für die netten Kommentare zu diesem Beitrag.

Wer gern noch einmal in Hamburg ausgehen möchte, dem empfehle ich folgende Lokationen mit auf die to do Liste zu setzen:

  1. Ein schiefes Lokal mit viel Historie = Das schiefe Haus – die Oberhafenkantine. Oberhafenkantine Hamburg
  2. Ein wunderbares Lokal in der Speicherstadt das Schöne Leben als Cafe, Restaurant und Shop Schönes Leben
  3. Auch ein Ziel wert, in der Nähe vom neuen Kreuzfahrtterminal, gern auch zum Teetrinken Wasserschloss 
  4. Hier, am Fischmarkt gelegen, gibt es frischen Fisch – als Mittagsgericht –  zu günstigen Preisen, mit netter Bedienung Hummer Pedersen
  5. Und auch am Fischmarkt sollte dieses Cafe in der to do Liste nicht fehlen – das Cafe Schmidt Cafe Schmidt
  6. Und wer noch nicht da war – in der Elbphilarmonie – Infos gibt es hier  https://www.elbphilharmonie.de/de/

Meran

Meran

Keine Stadt wie Lissabon oder Madrid, eher ein Ausgangspunkt für Touren zu Fuß, mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln. Was die Lage angeht, wird man überrascht von der Vielfalt der Möglichkeiten.  https://de.wikipedia.org/wiki/Meran

Nur ein paar Eindrücke aus dem letzten Besuch – keine umfassende Beschreibung, nur ein paar Ideen. Nicht vergessen, die Mobilcard zu beschaffen, mit der man 1,3 oder 7 Tage mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein kann, plus ein paar der Seilbahnen. https://www.merano-suedtirol.it/de/meraner-land/artikel/mobilcard-1836/

Wandern

Verschiedene Höhenwege sind schnell erreicht und Wanderungen können auf 1000 m, Bergtouren auf 2000 m, Klettertouren gehen darüber hinaus. Meran ist das klassische Etappenziel vom E5 -Wanderweg in dem Streckenabschnitt Oberstdorf-Meran, die derzeit beliebteste Alpenüberquerung.

Ein Ausflug über Bozen zum Ritten Sonnenplateau wäre ein Ziel. Mit der Rittner Seilbahn von Bozen nach Oberbozen (12 Minuten Fahrzeit und im Preis der Mobilcard enthalten), dann mit der Rittner Schmalspurbahn nach Klobenstein und wer mag von hier aus weiter mit dem Bus 166 zum Rittner Horn. http://www.ritten.com/de/sonnenplateau/highlight/seilbahn.html

Auch eine mögliche Wanderung ist die vom Tiroler Kreuz zum Talbauer Hof und weiter, wer mag https://www.sentres.com/de/wanderung/vom-tiroler-kreuz-zum-talbauer oder zur Mutspitze https://www.merano-suedtirol.it/de/dorf-tirol/betrieb/wanderung-zum-tiroler-kreuz-10465/ und wer die alten Wasserwege kennen lernen möchte, dem empfehle ich die Waalwegtouren http://www.meranerland.org/de/freizeit-aktiv/berge-wandern/waalwege/

Fahrrad

Selbst für Fahrradmufffel eine tolle Tour ist die 70 km Strecke von Malls nach Meran. Mit der Vinschgaubahn hinauf nach Malls (zurzeit mit dem Bus als Ersatzverkehr) – ein Fahrrad für 23 Euro mieten und 70 km mit Rückenwind bergab fahren.  Das Fahrrad kann in Meran oder anderen Stellen einfach abgegeben werden. Ein erholsames Erlebnis. Die Profis fahren selbstredend erst bergauf und dann wieder bergab. Wer ein E Bike mieten will, muss das drei Tage vorher reservieren. www.suedtirol-rad.com

Essen

Wir sind in Südtirol zu Gast, die Ausrichtung ist nicht klassisch italienisch, eher an die jeweilige Gastwirtschaft und deren Ideen …. Und ab 18 Uhr gibt es bereits ein Abendbrot. Ein Buschenschank sei hier besonders erwähnt, nicht nur weil der Inhaber ein Bekannter in der Region ist, sondern weil das Essen hier ausgesucht köstlich zubereitet wird. Alles voll biologisch produziert und mit Liebe zum Detail und Qualität. http://www.suedtirolerland.it/de/freizeit-aktiv/essen-trinken/buschenschaenken-und-hofschaenken/buschenschank-schnalshuberhof/

Entspannung

Die Meraner Therme mit Wohlfühlgarantie sei hier ausdrücklich empfohlen. http://www.termemerano.it/de/

Ausgehen

Neben dem o. g. Buschenschank gibt es direkt in Meran noch die Trattoria Al Boia (Henkershaus) siehe: https://henkerhaus.it/  das Gasthaus Partanes https://www.tripadvisor.de/ShowUserReviews-g187860-d3330419-r280664739-Gasthaus_Partanes-Merano_Province_of_South_Tyrol_Trentino_Alto_Adige.html und das Cafe Elisabeth https://www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g187860-d7129044-Reviews-Cafe_Elisabeth-Merano_Province_of_South_Tyrol_Trentino_Alto_Adige.html

Unterkunft

Es gibt eine Vielzahl von Höfen, Gasthäusern und Hotels – direkt und in der unmittelbaren Umgebung – je nach Geschmack. Wer mit dem Zug anreist könnte das traditionsreiche Grand Hotel Bellevue in Betracht ziehen. Es hat zwar keinen Pool, aber alles ist fußläufig gut erreichbar und das Haus verströmt noch den Charme eines Grand Hotels www.hotel-bellevue-meran.it

 

Santiago_de_Compostela

Santiago de Compostela

Mit ca. 96.000 Einwohnern ist die Hauptstadt der autonomen Gemeinschaft Galicien in Spanien wohl eher als Wallfahrtsort des Jacobsweges bekannt.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kathedrale_von_Santiago_de_Compostela

Zunächst hatte ich gar keine Pilger/Wanderer entdeckt, aber nach und nach drängten sich diese in das Blickfeld. Allein, in kleinen Gruppen und mit unterschiedlich viel Gepäck tauchen sie auf – mit Bergwanderschuhen habe ich niemanden gesehen. Das Schuhwerk war durchgängig einem sportiven Trecking Schuh geschuldet, die paar Sandalenträger schienen mir in der Minderheit. Neben dem großen Wanderstab scheinen sich die Trecking Stöcke durchzusetzen. Dann fielen auch eine Reihe von „Fußkranken“ auf, die mehr oder weniger bandagiert oder mit Krücke/n sich eine Auszeit gönnten.

Der Ort, die Stadt ist vom historischen Kern geprägt. Meine Unterkunft befand sich hier im Zentrum, 150 m abseits der Kathedrale. Die Gassen und Sehenswürdigkeiten um die Kathedrale herum können in einem Tag leicht erschlossen werden. Selbst für ein Museum oder einen Besuch in der Bibliothek (hier gibt es am Automaten Kaltgetränke für wenige Cent) bleibt Zeit. Die überall angebotenen Drei-Gänge-Menüs kosten einschließlich einem Getränk um die 10 Euro.

Zum Frühstück empfahl mir meine Gastgeberin ein nahegelegenes Hotel, bei dem es ab 8 Uhr etwas gäbe. Es gab ein spanisches Frühstück mit gepresstem Orangensaft, einem großen Kaffee, einem großen Croissant und Brot (wie selbstgemacht ….  keine Industrieware), Käse (vom Haus zum Kosten) mit Honig, Butter, Marmelade und einem typischen Tomatensugo, der mit Öl verzehrt wird. Und umsonst dazu ein super netter Camarero. Tipp: Hotel Costa Vella, Pota da Pena 17, Santiago. Auch für den Cafe im Garten ein Genuss. https://www.costavella.com

In den Bars gibt es überall Sport im TV, es war Champions League und die Quali für das Endspiel stand an. Ein Bier kostet 2, das große 4 Euro. Dazu gibt es immer eine Kleinigkeit. Vielleicht liegt es an den vielen Wanderern, mir fiel auf, dass die Menschen hier sehr freundlich miteinander interagieren und „das unterwegs sein“ ist hier Programm!

A Corunha

Durch einen Regentag bedingt, besuchte ich die nur eine halbe Zugstunde (5,90 Euro) entfernte Stadt A Curunha https://de.m.wikipedia.org/wiki/A_Coruña

Im Nordwesten, am Atlantik gelegen ist diese Hafenstadt vielen eher vom bekannten Strand her bekannt (siehe link). Die eigentliche Stadt, der Hafenbereich (sehr weiträumig und für den Publikumsverkehr nicht zugänglich) sind wohl eher nicht das Ziel vieler Touristen. Aber in einer der Markthallen sah ich dann eine Auswahl an frischen Fischen, die dieser Hafenstadt dann auch gerecht werden!

Lissabon

Lissabon – Lisboa – Lisbon

www.lissabon.org   – der link zum Einstieg. Ich besuchte die Stadt zum dritten Mal. Da überlasse ich dem Besucher selbst die Wahl, was er erkunden, besichtigen und erleben will. Die Zahl der Einwohner wird zurzeit in der einen Quelle mit 680.000, bei Wikipedia mit 550.000 angegeben.   https://de.wikipedia.org/wiki/Lissabon

Übernachtet habe ich in einem kleinen 2 Sterne Hotel. Auch im 5. Stock ist der nächtliche Verkehrslärm bis zwei Uhr hörbar, ab sechs erwacht die Stadt, aber den ersten Kaffee gibt es in den Straßen erst viel später. Ich finde ja, Lissabon hat seinen ganz eigenen Charme, das richtige Klima und Wetter hier vorausgesetzt, ist das eine perfekte Stadt mit vielen Möglichkeiten so einige km und Höhenmeter zurückzulegen – Sonnenbrille nicht zu vergessen.

Das Metro Netz von Lissabon befindet sich im Ausbau, ist mit seinen vier, farblich einfach zu unterscheidenden Linien einfach nutzbar, und man umgeht den Verkehrsstau so sehr effizient.

Was ich noch als Tipp mitgeben könnte wäre der Besuch des Jardim Amalia Rodrigues https://de.wikipedia.org/wiki/Jardim_Am%C3%A1lia_Rodrigues

Nicht zu vergessen, das See Cafe Linha d. Agua www.linhadeagua.pt und wer ein großes Modekaufhaus sucht, findet es auch hier als El Corte Ingles an der Av. Antonio Augusto www.elcorteingles.pt (es gibt zwei dieser Tempel). Diese drei Tipps liegen zusammen und man hat im Licht des späten Nachmittages hier einen wunderbaren Blick auf die Stadt (einen Teil davon) hinunter. Wer von unten kommt, kann  den 3,5 km langen, keinen Anstieg machen.

Zum Ausgehen gibt eine Vielzahl von Start- und Zielpunkten. Die Süddeutsche Zeitung hat ein paar aufgelistet:  http://www.sueddeutsche.de/reisefuehrer/lissabon/unterhaltung

Die „Docas“ in Lissabon sollte jeder Besucher schon einmal erlebt und gesehen haben. Ich kannte diesen Teil schon, ein paar aktuell Bilder sieht man hier: https://www.placesonline.de/portugal/fotos-lissabon/28411_docas_lisbona

Baixa wird das Herz von Lissabon genannt. Im Zentrum dieses Viertels kann sich der Besucher einige Zeit lang aufhalten.  http://www.lisbonweekendguild.com/de/baixa-lissabon-de.html

Gegenüber dem Kreuzfahrtterminal erstreckt sich der Stadtteil Alfama, den ich dieses Jahr eingehender erkundet habe. http://www.lisbonweekendguild.com/de/alfama-lissabon-de.html

Von meinem letzten Besuch her möchte ich für Weinliebhaber und besonders Sherry Interessenten die Garrafeira Campo de Ourique empfehlen. Sie befindet sich im Westen der Stadt, im Campo  de Ourique  (ein Taxifahrer findet da leicht hin) in der RUA TOMÁS DA ANUNCIAÇÃO Nº29 A.  http://garrafeiracampodeourique.blogspot.de/

und  http://lisboa.convida.pt/poi/shopping/garrafeira-campo-de-ourique-3119

Manche Hostels – besonders im Bairro Alto bieten auch tolle Menus an. Z. Bsp. das Grapes & Bites http://grapesandbites.com/  oder  http://www.10best.com/destinations/portugal/lisbon/bairro-alto-principe-real/restaurants/grapes-bites/

Und der guten Bewertung der Alface Hall mit engagierter Life Musik kann ich mich auch nur anschließen und jedem raten, da am späten Abend einmal rein zu gehen. http://www.10best.com/destinations/portugal/lisbon/bairro-alto-principe-real/nightlife/alface-hall/

 

Mailand

Mailand

Mailand – 1,3 Mio. Einwohner – zu erkunden, sollte nicht zu präzise angegangen werden. Da gibt es, wie in jeder großen City, mittlerweile die Top Five oder die 10 größten Attraktionen; die Frage ist, will man das abgehakt haben, wenn die Tour vorbei ist oder reicht bei einem Kurztrip eine Annäherung an die Stadt? Die Stadt präsentiert sich jedem Besucher sicher anders, also bleibt es ein subjektiver Eindruck. Unzählige Blogs haben sich mit Mailand auseinandergesetzt. Ich habe ein paar Tipps recherchiert und denke, es ist nicht leicht, allen Ansprüchen gerecht zu werden. https://de.wikipedia.org/wiki/Mailand

Der Dom zählt zum Muss….hier scharen sich die Touristen und auch Tauben, wie auf dem Markusplatz…..neu ist auch die Präsenz bewaffneter Schutzkräfte. Bei einem Regentag und einem Sonnentag habe ich hier das Treiben beobachtet. An der Schlange zum Eintritt wollte ich mich nicht anstellen. Der Dom ist aber ein guter Knotenpunkt der öffentlichen Verkehrsmittel und daher kommt wohl auch kein Besucher hier nicht vorbei. https://www.milano24ore.de/sehenswuerdigkeiten/dom/

Das Navigli Viertel wurde mit einer Tour im Reiseführer beschrieben und kann jedem ans Herz gelegt werden, um den damals berüchtigtem Hafenbereich mit den heutigen Lokalen und Läden zu erleben. Die Tour startet an der Porta Genova, über Viale Coni Zugna, Strada Alzaia Naviglio, Piazza Arcole, Via Cardinale….bis zur Piazzale Porta Ticinese.  https://www.mycitytrip.com/mailand/navigli-viertel-1180

Wer einmal die italienische Badekultur in einer  Therme erleben möchte, dem empfehle ich einen Besuch in der „QC Terme“. Nicht ganz preiswert, aber dafür sind der Bademantel, Badetuch und Badeschuhe ebenso im Preis enthalten, wie Tee, Gebäck und Obst. Auf drei Ebenen, drinnen und draußen präsentiert sich die Terme mit einem tollen Angebot. Das Wasser ist mit 36 Grad eine angenehme Wohltat. www.qcterme.com/it/milano

„aperetivo“ ist in Milano ein angesagter Einstieg in den Abend. Ab etwa 18:30 Uhr bis ca 20:30 Uhr plus/minus bieten viele Lokale einen preiswerten Einstieg in den Abend mit Mini Imbiss und Getränk an. In der Via Brera 29 -in der Altstadt – gibt es beim Lokal El Beverin für 9 Euro ein Getränk nach Wahl und ein Buffet mit warmen und kalten Vorspeisen.  Gleichzeitig ein Start in das sogenannte Brera-Viertel. http://www.elbeverin.it/

Espresso und Croissant für 2,20 Euro – z. Bsp. Bei Quore Italiano, Piazza Oberdan 10     www.quoreitaliano.it/it/ oder in der Juicebar PanBrioche in der Via Fontana 7 Cappuccino und Croissant Farcito für 3 Euro beweisen, dass der Cafe unterwegs nicht viel kosten muss. http://www.juicebar.it/contatti.html

Die Kaffeemanufaktur Hodeidah hat mir sehr gut gefallen. Abseits gelegen ist das ein Tipp für Kaffee Liebhaber und der Kultur drumherum; siehe die Webseite: www.hodeidah.it Adresse ist die Via Piero della Francesca 8.

Garibaldi FS ist der Regionalbahnhof und Ausgangspunkt einer Erkundung von architektonischen „Besonderheiten“, die hier ausprobiert werden. Ein Tipp! https://www.milano24ore.de/sehenswuerdigkeiten/bauwerke/Skyline.php

Madrid

Madrid

Einwohner: 3,2 Mio., mit Umland 6,4 Mio. – 667 m ü.d. M.- ca. 2300 km von Berlin entfernt.

Das ist mal eine Großstadt!

Kaum mit dem Zug in Atocha angekommen, lernt man die Stadt kennen. Unmengen an Menschen ergießen sich – bei meiner Ankunft am Mittag war das so – und eine erste Orientierung ist kaum möglich, schon tauchen die ersten Probleme auf. Google Maps wollte für die Fahrt zum Hotel erst den Bus Nr. xx nehmen, dann die Metro. Nur es fahren viele Buslinien an unterschiedlichen Standorten vor dem Bahnhof ab – eine Übersicht wo welche Linie abfährt habe ich nicht erkennen können. Taxi? Nun da stehen – wie vor einer Attraktion eine Schlange an Reisenden an. Also in die Metro, eine nette spanische Frau von den Verkehrsbetrieben gefragt und dann einen Plan erhalten -zweimal umsteigen und man ist da!

Das Metro Netz ist übersichtlich und mit einem 10 er Ticket ausgestattet leicht nutzbar. Die Umstiege sind gut ausgeschildert, es ist nur notwendig sich die Endpunkte der Linien zu merken, wie das so allgemein üblich ist.

Das gebuchte Hotel sei hier als echter Tipp herausgehoben erwähnt. Das Artiem Madrid ist eine fünf Sterne Herberge, wenn man ein „urban-green hotel“ sucht. Der Slogan „ to guarantee you a plesurable stay“ ist hier Programm. Super eingerichtete Zimmer, perfekter Service und 24 Std. Zugang im Green Room zu kostenlosen Erfrischungen, kleinen Snacks und wer GIN mag, kann sich hier gegen einen kleinen Preis sein Getränk exclusiv selbst mixen. Auch das Frühstück ist toll und zu empfehlen. Adresse: Calle Juan Perez Zuniga 20. Am besten mal auf der Webseite nachsehen: www.artiemmadrid.com

In einer viertel Std. ist man im „Zentrum“ und hat die Qual der Wahl, was will ich sehen, wieviel Zeit habe ich.  Ich war quasi anderthalb Tage vor Ort und habe dabei unter anderem diese Punkte besucht:

Die Gran Via, die Große Straße, beginnt an der Banca de Espanoa (Metro Station) und endet an der Plaza de Espania.

Die Plaza Mayor – soll der schönste Stadtplatz sein – ist Ansichtssache aber gehört eben dazu wie der Markusplatz.

Die Altstadt – Metro Sol aussteigen und selbst erkunden. Ich persönlich hätte mir da mehr von versprochen, liegt aber vielleicht am Wetter, der Sommer ist eben noch nicht da.

Das Multikulti-Viertel rund um die Plaza Lavapies. O.k.- hier ist es bunt, fast ein bisschen 68er Charme. Hier habe ich das aus einem Reiseführer empfohlene Cafe Barbieri besucht. Webseite: www.cafebarbieri.es

In der Nähe vom Hotel habe ich ein spanisches Restaurant besucht. Das Essen  wurde gekonnt zubereitet. Ich fand es geschmacklich und von der Art der Anrichtung sehr gut. Das Lokal liegt etwas abseits. Es öffnet abends ab 21 Uhr. El Pitaco www.elpitaco.es Avda Badajoz 25. Hier gab es fachkundigen Service und eine exzellente Zubereitung der Speisen.

Picasso und „Guernica“ – muss man gesehen haben, wenn man in Madrid ist und es vorher im Original noch nicht anschauen konnte. Ausgestellt im Centro de Arte Reina Sofia, ist diese Auftragsarbeit für den spanischen Pavillon auf der Pariser Weltausstellung von 1937, eines der wenigen nicht hinter Glas versteckten Gemälde. Metro Atocha aussteigen und früh oder spät kommen, um der Schlange zu entgehen. Das hat sich gelohnt! http://www.museoreinasofia.es/en/collection/artwork/guernica

Fazit: Die Zeit war zu kurz und Real hatte kein Spiel in der Stadt. Vielleicht muss man zu einer anderen Zeit noch einmal kommen – im Sommer soll es ja mörderisch heiß werden. Was auffällt, dass hier ab Mittag überall schon Bier und Wein getrunken wird, der Abend nicht vor 21 Uhr beginnt, die Szeneviertel noch nicht erschlossen werden konnten.

Zuerich

Zürich

Eine typisch Schweizer Großstadt? Mit knapp 400.000 Einwohnern im europäischen Vergleich eine mittlere Stadt. Aber eben in der Schweiz- und hier gelten andere Maßstäbe. Zwei sonnige Tage galt es zu genießen – hier meine Einschätzung.

Zunächst gilt es einen Überblick im öffentlichen Nahverkehr zu bekommen. Ich wohnte in einer zweiten Tarifzone, da muss man einmal den Zielort im Automaten angeben und kann dann das günstige 24 Std.-Ticket erwerben (13,60 CHF für Zonen 110 und 121  – damit ist auch der Flughafen eingeschlossen). Die Tramlinien, die Busse und die S-Bahnen kann man gut kombinieren. An den kleinen S-Bahnhöfen ist ein Umstieg immer möglich.

Start für eine erste Erkundung ist der Hauptbahnhof, über die Bahnhofstraße kommt man über den Paradeplatz zum Zürichsee. Hier gibt es eine schöne Uferpromenade, der man unbedingt einmal ostwärts folgen sollte. Die Rücktour dann nordöstlich am Opernhaus vorbei am Wasserweg entlang.

Unbedingt zu empfehlen ist ein Gang neben und auf der Viaduktstrasse. http://www.alt-zueri.ch/turicum/strassen/v/viaduktstrasse/viaduktstrasse.htm Ich startete in der Nähe von Frau Gerolds Garten (siehe unten) und mein Ende war der Kreuzungsbereich Drahtschmidlisteig/Kloster Fahr-Weg. Erinnert ein wenig an die „High Line“ in New York. http://www.im-viadukt.ch/

Und bei schönem Wetter sollte ein Eis von der Eismanufaktur Eisvogel verkostet werden.  Ich habe das in der Bertastrasse 16 „Bei  Babette“ ausprobiert und es war echt lecker. http://eisvogelgiacobbo.ch/Eisvogel/Eisvogel.html

Zürich ist teuer – will man aber einmal gut essen und dann hinterher echt zufrieden sein, dem empfehle ich einen Besuch bei TAO´s. https://www.taos-zurich.ch/

Gehört habe ich im Trendviertel Zürich West die Brüder Hermanos Gutierrez. Sie spielten in Frau Gerolds Garten, der unbedingt auf der Besuchsliste stehen sollte:  http://www.fraugerold.ch/

http://www.spiegel.de/reise/staedte/gartenkneipe-in-zuerich-west-frau-gerolds-garten-a-911758.html

Zurück zu den zwei Gitarren, 2 Brüder, inspiriert von Salsa und Soul, spielen sie mit Gefühl und Leidenschaft ihren Latin Stil gekonnt.  https://www.hermanosgutierrez.ch/